Automatisierung von Social Media ist schlecht

4 Gründe, warum du dein Social Media-Marketing nicht automatisieren solltest

In Blog by Patrick NixLeave a Comment

Als Geschäftsinhaber wurde dir wahrscheinlich immer wieder die Bedeutung von Social Media-Marketing erklärt. Es ist keine Überraschung, dass viele Geschäftsinhaber sich dafür entscheiden, Social Media zu einem Teil ihrer Marketingstrategie zu machen.

Wer Social Media wertschätzt, automatisiert nicht.

Da fast ein Viertel aller Online-Ansichten auf Facebook stattfindet und schätzungsweise 65 % der Erwachsenen inzwischen in irgendeiner Form von Social Media aktiv sind, ist die Ausweitung deiner Marketingaktivitäten auf Social Media eine gute Strategie. Aber ist es wirklich ein lohnendes Unterfangen, einfach etwas zu posten?

Während das regelmäßige Posten der erste Schritt einer effektiven Social Media Strategie ist, verfehlt es die Zielsetzung, wie und warum Social Media ein effektives Marketinginstrument ist. Social Media ist leistungsstark, weil es Gespräche eröffnet, potenzielle Kunden anspricht und sowohl die Conversion als auch die Kundenbindung erleichtert. Wie? Weil es deine Tätigkeit einen Schritt über die Konkurrenz hinausbringt, indem es ein Gespräch mit ihnen beginnt, lange bevor sie durch deine Bürotüren gegangen sind.

Leider geht die Macht der Social Media für die Lead-Generierung und Conversion manchmal verloren, wenn sie in die Praxis umgesetzt wird. Wenn Unternehmen sich verpflichten sollten, Social Media als Werkzeug zu nutzen, um Gespräche über die Inhalte, die sie erstellen, zu beginnen, wird es stattdessen einfach als Online-Plakat verwendet, das kaum jemanden für ihre Botschaft begeistern wird.

Eine dieser Fallstricke ist der Einsatz automatisierter Social Media-Tools, die behaupten, Zeit und Geld zu sparen, indem sie von einem Ort aus auf alle deine Social Media-Kanäle posten. Und oberflächlich betrachtet scheint dies eine gute Möglichkeit zu sein, wertvolle Zeit beim Posten in Social Media zu sparen – aber was es oft verursacht, sind schlampige und ineffektive soziale Beiträge, die wenig tun, um Interaktionen zu erzeugen.

Warum verfehlen automatisierte Social-Media-Tools also das Ziel der Social-Media-Strategie? Aus meiner Erfahrung sind dies unsere drei wichtigsten Gründe:

Grund #1: du beachtest nicht die Regeln der Plattform

Jede Social Media Plattform ist wie ihre eigene Community oder ihr eigenes Ökosystem. Was in einer Community funktioniert, klingt vielleicht in einer anderen unangenehm, unangebracht oder einfach deplatziert. Das Veröffentlichen desselben Contents über Facebook, Twitter und Instagram mag so aussehen, als würde es Zeit sparen, aber es geht auch davon aus, dass jede Community auf die gleiche Weise spricht.

Die Realität ist, dass Beiträge, die für eine bestimmte Plattform erstellt wurden – und sorgfältig veröffentlicht wurden – das ist es, was das Engagement einer Community antreibt. Automatisierte Programme verlassen sich fast ausschließlich auf diese chaotische und zufällige Art der Veröffentlichung. Wenn du das tust, verlierst du wichtige Gelegenheiten, die Sprache auf ein bestimmtes Publikum zuzuschneiden – und verpasst wertvolles Engagement in diesem Prozess.

Grund #2: Seltsam formatierte Beiträge

So wie jede Social-Media-Plattform ihre eigene Sprache und Community hat, hat sie auch ihre eigenen Regeln und Einschränkungen für die Veröffentlichung. Während Instagram am besten mit kurzen Bildunterschriften, vielen Hashtags und quadratischen Fotos funktioniert, sieht Facebook mit Hashtags chaotisch aus und verwendet nur rechteckige Fotos. Twitter hat eine 280 Zeichen Grenze, während Facebook eine 63.206 Zeichen Grenze hat. Willst du wirklich für jeden die gleiche Botschaft kreieren?

Während automatisierte Social-Media-Tools in der Lage sein könnten, auf jeder Plattform zu posten, so ist es doch einfach nicht intelligent genug, um Dinge wie Bildgrößen, Text und Länge für jede Plattform zu formatieren. Dies kann nur manuell und mit viel Liebe zum Detail geschehen. Alles andere riskiert unprofessionelle und nachlässige Beiträge, die eher deinen Ruf schädigen als dass sie ihm helfen könnten.

Grund #3: Schlechtes Timing und unbeabsichtigte PR-Katastrophen

Die größte Anziehungskraft für automatisierte Social-Media-Tools liegt in der Möglichkeit, Zeit bei der Planung zu sparen. Anstatt jeden Tag ein paar Minuten für die Veröffentlichung auf Social Media zu verwenden, kannst du Zeit bei der Planung sparen.

Anstatt jeden Tag ein paar Minuten für die Veröffentlichung auf Social zu verwenden, erlauben dir diese Tools, weit in die Zukunft zu planen – manchmal Tage, Wochen oder Monate im Voraus.

Das mag nach einer guten Idee klingen, aber wenn man die Folgen einer weit im Voraus geplanten öffentlichen Botschaft berücksichtigt, ist die Idee weniger attraktiv. Tragödien, unvorhergesehene Ereignisse und Katastrophen könnten Ihren wohlmeinenden Nachrichten entsprechen, die Wochen vorher geplant wurden, und jetzt unsensibel oder taktlos klingen. Ein wenig Vorausplanung ist immer gut, aber Automatisierung macht Social Media zu einer heiklen Situation, die darauf wartet, geschehen zu können.

So trat etwa der größtmögliche Super-Gau ein, als eine Livesendung im Fernsehen abgebrochen werden musste, der Social Media-Verantwortliche allerdings schon alle Postings vorbereitet hatte.

Grund #4: Planung ist Gift für das Engagement.

Wenn Social Media also wirklich so wichtig für eine Online-Marketing-Strategie ist, wie macht man das dann ohne automatisierte Tools? Die Postings unserer Kunden automatisieren wir in unserer Firma nicht, weil wir Qualität über Leichtigkeit stellen (wie wir sicher sind, dass unsere Kunden das zu schätzen wissen). Etwas mehr Zeit zu investieren bedeutet einen besseren Return on Time Investment in Form von besserem Engagement und mehr Möglichkeiten, Follower zu Kunden zu machen.

Wir tun das, weil wir glauben, dass es der einzige Weg ist, das ultimative Ziel von Social Media zu erreichen: die Verbindung und Kommunikation mit Ihren Kunden auf eine Weise, die sie immer wieder durch Ihre Türen führt.

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