Warum brauche ich eine Content Marketing Strategie?

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Warum brauche ich eine Content Marketing Strategie?

Die Entscheidung, ob eine Kampagne Erfolg haben wird, oder nicht, fällt oftmals schon in der Phase ihrer Konzeption. Die Content Marketing Strategie kommt deshalb eine bedeutsame Rolle zu.

Inhalt

  1. Mehrwert für dein Unternehmen
  2. Mehrwert für deine Leser
  3. Zielgruppendefinition mit Personas
  4. Conversion
  5. Fazit
  6. Learnings
  7. weiterführende Links

Vermutlich könnte man allein über das Thema Content Marketing Strategie ganze Bücher füllen. Somit ist natürlich anmaßend, das Thema in einem einzigen Blog-Post, respektive einer einzigen Lektion abzuhandeln. An dieser Stelle soll es deshalb um erste strategische Überlegungen gehen, bevor wir uns in den kommenden Lektionen den weiteren Teilaspekten der Content Marketing Strategie widmen.

Mehrwert für dein Unternehmen

Der Begriff um den sich im Content Marketing alles dreht, heißt natürlich Content. In der einführenden Lektion Was ist Content Marketing haben wir diesen Begriff als „qualitativen Inhalt mit Mehrwert für den Betrachter“ definiert.

Im Wesentlichen trifft diese Definition auch auf die gesamte Content Marketing Strategie zu. Hier ist allerdings unerlässlich, eine weitere Dimension hinzuzufügen. Ich rede vom Mehwert für das Unternehmen.

Oder auch den Mehrwert, den du aus deiner Kampagne ziehst.

Die Ziele deiner Content Marketing Strategie sollten im Vorfeld möglichst exakt definiert werden. Hier empfiehlt es sich, nach dem SMART-Prinzip vorzugehen und sich auch während der Umsetzung daran zu halten.

Das Finden von plausiblen Zielen erfolgt im Idealfall konzertiert mit den Kollegen aus dem Marketing und der PR. Typischerweise leiten sich die Ziele einer Content Marketing Kampagne aus den Zielen des allgemeinen Marketings ab. Nicht selten stoßen wir in diesem Bereich auch in die Sphären der PR vor.

Typische Ziele von Content Marketing Kampagnen sind beispielsweise Brand Awareness, Lead-Generierung, Reputationsaufbau und Kundenbindung. Das Thema Ziele von Content Marketing wird in einer eigenen Lektion in zwei Wochen eingehend besprochen.

An dieser Stelle würde ich mich gern auf ein Beispiel eines Zieles konzentrieren.

Eines der wichtigsten Ziele von Content Marketing ist oft der Aufbau von Reputation, respektive die Etablierung eines Autors oder einer Marke als Experten. Genau hier setzt regelmäßig meine Argumentation an, wenn Kunden dazu rate, einen Corporate Blog anzulegen.

Ein Corporate Blog ist nichts anderes als der Blog eines Unternehmens. Und zugleich ein perfekter Content Hub, also die Plattform auf der der own Content deiner Strategie erscheint.

Puuh, ganz schön viele neue Begriffe, oder? Keine Angst, ich werde die Begriffe noch ausführlich erklären und ich verspreche, dass im Laufe dieser Lektion nur noch ein weiterer neuer Begriff auftaucht.

Also zurück zu unserem Beispiel. Und an dem erkläre ich dir dann auch ganz locker die komplizierten neuen Vokabeln.

Stellen wir uns vor, du bist freiberuflicher Innenarchitekt. Bist gut in deinem Job?

Wahrscheinlich schon, sonst hättest du dich nicht selbständig gemacht.

Bist du ein Experte auf deinem Gebiet?

Ja … wahrscheinlich. Oder? – An dieser Stelle kommt die Antwort schon etwas zögerlicher. Und ich weiß immer gar nicht weshalb das so ist.

Natürlich bist du ein absoluter Experte auf deinem Gebiet. Wenn du das nicht wärst, könntest du dich in deinem Markt gar nicht behaupten. Also trete auch als Experte auf!

An dieser Stelle kommt der Corporate Blog, also der Unternehmensblog ins Spiel.

Um dich im Netz als Experte zu positionieren, eignet sich wohl nichts mehr, als ein eigener Blog. Der Blog, den du auf deiner Website pflegst, ist deine Bühne. Hier kannst du frei auftreten und dich darstellen. Hier kannst du dich positionieren.

Nun willst du dich natürlich nicht als tolle Type präsentieren, sondern als kompetenten Innenarchitekten. Worüber wirst du also in deinem Blog schreiben. Klar, Innenarchitektur. Der Blog ist die Anlaufstelle deiner Kunden. Zugleich eignet er sich perfekt, um neue Kunden auf dich aufmerksam zu machen.

Der Corporate Blog ist damit die Zentrale deiner Content Marketing Strategie. Hier steht und fällt dein Vorhaben, hier gilt es eine Menge Liebe zu investieren.

Und diese Liebe gilt natürlich vor allem deinem Content. Deinem own Content, um genau zu sein. Unter own Content verstehen wir Artikel, Bilder, Videos, etc. die von uns erstellt und auf der eigenen Plattform publiziert wird.

Own Content unterscheidet sich von paid Content und earned Content. Davon aber später mehr.

Wir wollen uns hier ja über unsere Content Marketing Strategie unterhalten. Und da müssen wir natürlich darüber reden, was wir überhaupt erreichen wollen. Das Ziel ist, dich als Experten für Innenarchitektur zu positionieren.

Worüber könntest du also in deinem Corporate Blog schreiben, um dieses Ziel zu erreichen. Denkbar wären Artikel über aktuelle Trends. Damit zeigst du deutlich, dass du am Zahn der Zeit bist.

Willst du dein Social Media Marketing auf ein neues Level bringen?

Willst du dein Social Media Marketing auf ein neues Level bringen?

Mit meinem Newsletter bleibst du auf dem Laufenden über alles, was im Online- und Social Media-Marketing von Relevanz ist. Worauf wartest du noch?

Vielen Dank, dass du meinen Newsletter abonniert hast!

Denkbar wären natürlich auch Vorstellungen eigener Arbeiten um dein Schaffen darzustellen. Gleichzeitig kannst du natürlich auch fremde Arbeiten erklären und einordnen um zu zeigen, dass du keine Scheuklappen hast.

Der entscheidene Punkt ist, dass es unzählige Themen gibt, über die du schreiben kannst. Achte aber darauf, dein Thema nicht zu breit zu streuen. Es ist besser, in einer Nische zum Experten zu werden, statt als Universalgenie um Aufmerksamkeit zu buhlen.

In deinem Fach bist du der Experte. Wahrscheinlich gehen dir in diesem Moment schon viele Themen durch den Kopf, über die dich ausbreiten kannst.

Jeder Beitrag den du verfasst, sollte einen Zweck erfüllen. Stelle dir deshalb vor der Veröffentlichung, besser noch dem Verfassen eines Beitrags die Frage, welche Bedeutung er haben soll. Erfüllt der Beitrag keinen Zweck, ist er für dich wertlos.

Denn auch das muss klar sein. So wichtig es ist, dass dein Content deinen Lesern einen Mehrwert bietet, so wichtig ist dass dein Content auch für dich sinnvoll ist. Dein Content stellt im Idealfall eine Wertanlage dar.

Eine Wertanlage, die nicht in der Lage ist, potentiell Gewinne abzuwerfen hat in deinem Portfolio nichts zu suchen.

Mehrwert für deine Leser

Im Zentrum deines Interesses stehen aber nachwievor deine Leser und damit deine Kunden. Ihnen solltest du einen besonderen Mehrwert bieten.

Stelle sicher, dass dein Leser durch deinen Artikel klüger wird, Informationen erhält, die er nur durch deinen Content gewinnen kann.

Wenn dein Leser durch deinen Artikel nicht unbedingt klüger wird, so zieht er vielleicht einen anderen Nutzen aus dem Lesen. Womöglich wird er gut unterhalten oder zieht Inspiration für seine eigene Arbeit aus deinem Text.

Auch wenn das der Fall ist, hat dein Content echten Mehrwert und taugt zur Veröffentlichung. Nur wenn das der Fall ist, sollte dein Piece of Content auch tatsächlich veröffentlicht werden.

Genau stoßen wir zu einem nicht zu unterschätzenden Problem vor.

Wer ist denn überhaupt dein Leser? Das musst du schließlich wissen, bevor du prüfen kannst, ob dein Content mehrwertig ist. Und natürlich gehört die Definition deiner Zielgruppe zu den unerlässlichen Aufgaben bei der Entwicklung einer Content Marketing Strategie.

Zielgruppendefinition mit Personas

Um das herauszufinden hat es sich bewährt, Personas oder Kunden-Avatare zu entwickeln. Für die meisten Unternehmen und Freelancer reicht es, eine kleine Zahl an Personas zu entwickeln.

Dabei handelt es sich im Prinzip um nichts anderes als das Profil einer typischen Person die als Kunde für dich oder dein Unternehmen in Frage kommt. Dieses Profil sollte so konkret es geht beschrieben werden um der skizzierten Person einen realistischen Touch zu geben.

Unbedingt enthalten sein sollten sowohl die Motivation, mit der die jeweilige Persona deinen Content konsumiert. Daneben sollten dringend Pain Points formuliert werden. Du solltest also zu jeder Persona mindestens ein Problem identifizieren können, das du mit deinem Content lösen musst.

Eine Faustregel der Content Creation besagt schließlich, dass jeder Artikel oder jedes Piece of Content in der Lage sein soll, ein dringendes Problem zu lösen oder ein dringendes Bedürfnis zu befriedigen.

Hast du in diesem Stil eine Reihe von Personas entwickelt, bist du schließlich in der Lage, diese zu befragen, ob dein Content für sie von Interesse ist oder nicht. Es hat sich bewährt, den Personas vollständige Namen zu geben um sie so realistisch wie nur möglich erscheinen zu lassen.

Nehme insbesondere diesen Aspekt nicht auf die leichte Schulter. Nicht wneige Unternehmen scheitern gerade an dem Problem, dass sie gerade nicht wissen, wer eigentlich ihre Zielgruppe ist. Dabei kann die Zielgruppe deiner speziellen Content Marketing Strategie durchaus von der generellen Zielgruppe deines Business abweichen.

Conversion

Schlußendlich geht es bei der Content Marketing Strategie natürlich auch darum, eine Aktion des Betrachters auszulösen. Eine Überlegung bei der Entwicklung einer Strategie gilt natürlich auch der Frage, welche Art von Aktion der Content erreichen soll.

Die Aktion steht natürlich in direkter Abhängigkeit zu den angestrebten Zielen der Content Marketing Strategie. In unserem Beispiel ging es dem Innenarchitekten darum, seine Reputation als Fachexperte zu sichern. Indikatoren, die dieses Ziel darstellen sind beispielsweise die Zahl der Social Shares.

Eine Aktion, die der Content in diesem Beispiel provozieren könnte, wäre also die virale Verbreitung des Artikels über die sozialen Medien anzustoßen. In unserem Beispiel mit einem Corporate Blog ließe sich dieses Ziel etwa durch kontroverse Artikel erreichen, die eine Diskussion unter den Lesern auslösen.

Social Shares werden darüber hinaus durch emotionale Themen provoziert. Näheres dazu erfährst du in meinem Artikel über virales Marketing.

Fazit

Wenn du dich dazu entschließt, Content Marketing für dein Online Marketing zu verwenden, musst du dir darüber im Klaren sein, dass es ohne Planung nicht geht. Insbesondere die Content Marketing Strategie verlangt einiges an Überlegungen im Voraus.

In den Lektionen der kommenden Wochen geht es konkret um die Content Creation, also das Erstellen von wertvollen Inhalten. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit den Zielen von Content Marketing. Auch diese Aspekte gehören natürlich zum Themenkomplex der Content Marketing Strategie und sollen hier in angemessener Ausführlichkeit gewürdigt werden.

Learnings

  • Dein Content ist eine gewaltige Wertanlage für dein Unternhemen
  • Versuche, dich als Experten in deiener Nische zu positionieren
  • Biete deinen Lesern mit jeem Content-Piece einen Mehrwert; versuche ein Problem zu lösen
  • Definiere deine Zielgruppe. Personas sind dabei hilfreich

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