Wie du mit deinem Blog Geld verdienen kannst

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Wie du mit deinem Blog Geld verdienen kannst

Ok, Butter bei dir Fische. Du willst mit deinem Blog Geld verdienen, oder? – Darum bist du doch hier. Reden wir also nicht lange um den heißen Brei herum und schauen uns an, welche Möglichkeiten es gibt, um einen Blog zu monetarisieren.

Mit einem Blog Geld verdienen? Nichts leichter als das!

Es ist nicht ausgeschlossen, dass du noch heute über deinen Blog den ersten Euro verdienst. Ernsthaft! Es stellt sich nur dir Frage, ob du das tun solltest.

Der schnellste Weg sähe folgendermaßen aus: Du wirst Amazon-Partner, schaltest einen Link auf ein Produkt aus dem Sortiment des Online-Kaufhauses und nötigst schließlich Freunde und Familienmitglieder dazu, über diesen Link irgendwelchen Quatsch zu kaufen.

Herzlichen Glückwunsch. Du bekommst jetzt eine Prämie. Die wird aber kaum größer als ein paar Euro sein. Nicht das, was du willst, oder?

Der Punkt ist doch der, dass dein Blog nicht nur ein Taschengeld abwerfen soll, oder? Wenn du bei Google die Worte „Blog Geld verdienen“ in den Suchschlitz tippst, hast du mehr im Sinn, als das Geld für einen kleinen Cappuccino am Tag einzunehmen.

Eigentlich würdest du deinen Blog gern soweit monetarisieren, dass er am Ende des Monats deine Miete zahlt. Klingt gut, findest du? – Das finde ich auch.

Und jetzt kommt die schlechte Nachricht!

Ohne harte Arbeit wirst du dieses Ziel nicht erreichen. Das macht aber auch nichts. Es macht schließlich viel mehr Spaß, Geld auszugeben, für das man auch gearbeitet hat. Das ist zumindest mein Credo gewesen, seit ich auf eigenen Beinen stehe.

Wenn du das auch so siehst: Super! Lies weiter und erfahre, wie du mit deinem Blog Geld verdienen kannst und dir damit deine Träume erfüllst.

Wenn nicht: auch ok. Hier geht es zu Facebook. Da kannst du etwas Zeit tot schlagen.

Du bist noch da? Sehr gut. Dann können wir ja jetzt anfangen…

Vergiss all die Gurus

Zunächst solltest du all die Gurus vergessen, die dir im Netz so über den Weg laufen und dir versprechen, dass du ohne großen Aufwand im Internet viel Geld verdienen kannst. Vergiss es einfach. Anstrengungsloser Wohlstand ist heutzutage leider nicht drin.

Das hast du dir aber sicher auch schon gedacht, denn wenn du bis hierhin liest, scheinst du es ernst zu meinen. Und das ist gut so.

Ich möchte dir im Folgenden einige gute und einige weniger gute Möglichkeiten vorstellen, wie du mit deinem Blog Geld verdienen kannst. Ich werde mich dabei allerdings davor hüten, dir zu sagen was du tun oder lassen sollst. Es gibt keinen Königsweg. Nur ein Rat: „Gut Ding will Weile haben“ – Soll heißen, von dem ganz schnellen Euro würde ich vielleicht eher abraten.

Fünf Möglichkeiten, wie du mit deinem Blog Geld verdienen kannst

Adsense

Googles Adsense-Programm ist wahrscheinlich die bekannteste Form, um einen Blog zu monetarisieren. Leider ist sie auch eine derjenigen Möglichkeiten, die dir am Ende am Wenigsten einbringen wird.

Als Adsense-Partner stellst du Werbeflächen auf deinem Blog zur Verfügung, die von Google schließlich mit mehr oder weniger ansprechenden Bannern gefüllt werden. Pro Klick auf einen dieser Banner wird dir schließlich eine bescheidene Summe (in den meisten Fällen geringe Centbeträge) ausgeschüttet.

Das Problem liegt auf der Hand: Banner tragen nicht unbedingt dazu bei, dass dein Blog schöner wird. Leser mögen keine Bannerwerbung und es dürfte für dich tendenziell schwieriger werden, aus einmaligen Besuchern Stammleser zu machen, wenn deine Website mit Bannerwerbung übersät ist.

Wirklich nachhaltig ist diese Form der Monetarisierung also nicht. Vor allem, wenn du dir vor Augen hälst, dass du über Adsense nur mit niedrigen Beträgen kalkulieren kannst.

Du willst mit deinem Blog Geld verdienen, das mehr deckt als die monatlichen Kosten für deine Domain und deinen Webspace? – Mit Adsense dürfte das schwer werden. Sad, but true!

Affiliate-Marketing

Deutlich interessanter ist es da schon, wenn du Produkte aus Online-Shops bewirbst und für getätigte Käufe eine Provision erhältst. Über diesen Weg können ernstzunehmende Erlöse generiert werden.

Unter Online-Marketern ist nicht unüblich, dass sich die Profis ein oft ansehnliches Nebeneinkommen über Affiliate-Projekte erwirtschaften. Ich selbst habe in der Vergangenheit immer wieder Affiliate-Nischenseiten aufgebaut. Die meisten davon habe ich früher oder später verkauft. Aktuell arbeite ich an dem Affiliate-Projekt laufsocken.info

Das Problem: Du machst dich abhängig von deinen Partnern.

Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich hasse das Gefühl, von anderen Menschen abhängig zu sein. Und geht es bei unserem avisierten Lifestyle-Business nicht genau darum, Abhängigkeiten abzuschaffen?

Affiliate-Deals können ein interessantes Zubrot sein. Ich würde die Form der Monetarisierung aber nicht ins Zentrum meiner Strategie stellen, wenn ich mit meinem Blog Geld verdienen will. Zumindest würde ich davon abraten, auf Affiliate-Marketing zu setzen, wenn es sich dabei um die einzige Einnahmequelle handeln soll.

Gastbeiträge und Links

Es geht dir also darum, die Hosen anzubehalten und selbst darüber zu bestimmen, wie-viel Geld du verdienst.

Eine Form der Monetarisierung von Blogs, die das ermöglicht ist der Verkauf von Link- und Artikelplätzen.

Obwohl Links für die Suchmaschinenoptimierung heute längst nicht mehr den Stellenwert von einst haben, sind sie noch immer ein nicht zu unterschätzendes Signal, mit dem Google die Relevanz einer Website bewertet.

Viele Online-Marketer sind deshalb bereit, viel Geld dafür auszugeben, dass Links zu ihren Websites oder den Websites ihrer Klienten an herausragenden Stellen im Netz platziert werden.

Vielleicht ja auf deinem Blog?

Eng verwandt damit ist der Verkauf von Artikelplätzen.

Diese können einerseits als Rahmen für einen Link dienen, andererseits aber auch die reine Werbefläche für ein Produkt sein.

Oft kommen solche Gastartikel in der Form von Reviews oder Erfahrungsberichten daher und machen deshalb den Eindruck, als seien sie ein vollkommen normaler redaktioneller Inhalt. (Anzumerken ist an dieser Stelle, dass Werbung nach deutschem Recht von redaktionellen klar angegrenzt werden muss. Ein Hinweis darauf, dass es sich bei einem solchen Beitrag um Reklame handelt, ist deshalb zwingend erforderlich!)

Vielleicht kommt ja diese Form der Monetarisierung für dich in Frage?

Sobald dein Blog eine relevante Größe erreicht, werden dir regelmäßig Angebote für solcherlei „Kooperationen“ ins Postfach segeln.

Mein Rat: Wäge gut ab, ob die Angebote die du erhältst es tatsächlich auch wert sind. Denn fest steht sicher, dass ein Blog durch diese Form der Monetarisierung nur selten aufgewertet wird. Allgemein gilt, dass solche Beiträge nur sehr dosiert eingebracht werden sollten.

Vermarkter

Sich einen Vermarkter zu suchen klingt nach einer guten Idee. Allerdings erst dann, wenn dein Blog eine relevante Größe aufweisen kann. Das Problem sieht wie folgt aus: Bannerwerbung wird im Netz standardmäßig über TKPs verkauft. TKP steht dabei für Tausernder-Kontakt-Preis.

Was das bedeutet? Du verkaufst an einen Werbekunden das Recht, sein Banner (o.ä.) bei 1000 Seitenaufrufen in deinem Blog einzublenden.

Wahrscheinlich kratzt du dir gerade den Kopf und rechnest nach, oder? 1000 Seitenaufrufe sind eine ganze Menge. Wenn das die Verrechnungseinheit ist, musst du ziemlich viel Traffic auf deinem Blog haben um so wirklich Geld zu verdienen.

Zum Vergleich: größere Blogs in Deutschland haben gern 30000 Seitenaufrufe oder mehr am Tag. Spielst du in dieser Liga? Dann werden die Werbekunden sicher auf dich zukommen und dir Angebote unterbreiten.

Je nachdem, wie ausgeprägt dein Verhandlungsgeschick ist, wirst du dann unter Umständen in der Lage sein, deinen Blog mehr oder weniger gut zu monetarisieren. Liegst du deutlich unter diesen Werten? Dann dürfte es schwierig werden, aus werbetreibenden Unternehmen eine größere Summen herauszupressen.

Und genau hier kommen Blog-Vermarkter ins Spiel.

Dadurch, dass Blog-Vermarkter eine Vielzahl an Blogs vertreten, sind sie in der Lage, mehr Gewicht in die Waagschale zu werfen. Sie können ihre TKP natürlich aus zahlreichen unterschiedlichen Blogs zusammen stückeln und so mit deutlich höheren Werten gegenüber den infragekommenden Unternehmen auftreten.

Dafür, dass Vermarkter für dich das Verhandeln übernehmen, wollen sie natürlich auch einen Teil des Erlöses für sich behalten. Abhängig vom Vermarkter kann das mal mehr, mal weniger sein. Allgemein gilt dieser Weg für mittelgroße Blogs als vorteilhaft.

Eigene Produkte

Weiter oben habe ich geschrieben, ich möchte hier zu keinem Weg explizit raten.

Jetzt tue ich es doch.

Wenn du die Mühe auf dich nimmst, einen Blog zu pflegen, nimmst du damit eine Menge Arbeit auf dich. Und für diese Arbeit solltest du auch früher oder später gut entlohnt werden. Über die oben beschriebenen Wege kann das funktionieren. Der Ertrag wird aber womöglich nicht deinen Vorstellungen entsprechen.

Klar, wenn dein Blog eine relevante Größe erreicht hat, kannst du mit Hilfe eines guten Vermarkters gutes Geld verdienen. Ich berate Kunden, die genau das sehr erfolgreich tun.

Das Problem ist und bleibt dabei jedoch die Größe. In vielen Nischen ist es schlicht unmöglich, mehrere Tausend Seitenaufrufe zu generieren.

Heißt das, dass dein Blog nicht gut oder deine harte Arbeit nichts wert ist? – Natürlich nicht!

Das bedeutet lediglich, dass du dir mehr Gedanken darum machst, wie du mit deinem Blog Geld verdienen kannst. Das Kreieren eigener Produkte kann ein geeigneter Weg dahin sein.

Klassische Produkte, die von Bloggern oftmals angeboten werden, sind zum Beispiel E-Books oder Webinare. Andere bieten Coachings und Beratungsdienstleistungen an, oder erstellen Online-Seminare, in denen Sie dank ihres Expertenstatusses reüssieren.

Ich weiß nicht, wo deine Stärken liegen, das weißt vor allem du selbst am besten. Nicht jedem liegt es, vor Publikum oder auch nur vor der Kamera zu reden. Schreiben kannst du, sonst wäre das Genre „Blog“ sicher nichts, mit dem du dich so intensiv auseinandersetzen würdest, wie du es gerade tust.

Nicht ohne Grund, sind E-Books bei Bloggern deshalb so beliebt.

  • In welchem Themengebiet bist du der Experte?
  • In welchem Feld möchtest du dein Wissen weitergeben?
  • Bei der Lösung welcher Probleme, möchtest du deinen Lesern helfen?

Wenn du in der Lage bist, diese Fragen zu beantworten, bist du deinem ersten eigenen Produkt wahrscheinlich längst näher, als du es glaubst.

Und weißt du, was das Beste daran ist?

Viele Online-Produkte sind skalierbar. Das bedeutet, dass du dir mit einmaligem Aufwand ein Produkt schaffen kannst, dass mit nur geringem Aufwand ein regelmäßiges Einkommen verschafft.

Wie oben schon gesagt: Ich bin keiner dieser vielen Internet-Gurus. Deshalb nehme ich dir auch hier direkt wieder den Wind aus Segeln und hole dich auf den Boden der Tatsachen zurück: So etwas wie ein passives Einkommen, das dir ohne weiteren Aufwand ein Auskommen sichert, gibt es nicht. Oder zumindest nur sehr selten.

Aber es gibt skalierbare Produkte, die es dir ermöglichen, entspannter in die Zukunft zu sehen und dein Geld mit den Dingen zu verdienen, die du liebst. Wie zum Beispiel mit deinem Blog.

Am Ende ist wahrscheinlich die Kombination aus verschiedenen Formen der Monetarisierung, die es dir erlauben, deinen Traum zu verwirklichen und dich mit deinem Blog Geld verdienen lassen. Wichtig ist zuletzt nur eines: Dass du anfängst.

Worauf wartest du noch?
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